Mittwoch, 4. Mai 2011

Review: Todes Wald - Rita Jacobson

Man merkt, dass ich mich (auch nich immer nicht) für das Buch begeistern kann. Ich hoffe die Rezension ist trotzdem hilfreich.

Broschiert: 256 Seiten

Verlag: Kosmos

ISBN-10: 3440123758

ISBN-13: 978-3440123751
Empfohlen ab: 12-15 Jahren





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 Amazon (2):
Als der Wagen langsam neben ihr herfuhr, liefen ihr kalte Schauer über den Rücken. Sie dachte an die ewigen Reden ihrer Mutter über Mädchen, die in Autos gezerrt worden waren, und musste den Impuls bekämpfen, voller Panik davonzurennen. Vorsichtig schielte sie rüber. Nur eine einzelne Person am Steuer. Das Gesicht konnte sie nicht erkennen, aber sie hatte das unangenehme Gefühl, dass jemand sie ansah. Das Seitenfenster wurde runtergelassen. "Soll ich dich mitnehmen?" An einem kalten Novemberabend verschwindet Sveas Freundin Mikaela spurlos. Einige Tage später findet man das Mädchen tot im Wald. Als Svea unfreiwillig in die Ermittlungen hineingezogen wird, ist sie schon bald in ein Netz aus Lügen, Indizien und gefährlichen Intrigen verstrickt. Sie beginnt zu ahnen, dass sie den Täter kennt. Und der hat verstanden, dass sie schon zuviel weiß ...


Eigene Beschreibung:
Als Svea Anderson in der früh von Mikaelas Mutter angerufen wird, denkt sie, dass nichts hinter dem Verschwinden von Mikaela steckt. Wahrscheinlich hat sie bei Oscar übernachtet und es ihrer Mutter einfach nicht gesagt. Das wäre typisch für sie. Da nimmt sie ihrer Chance war endlich mal mit Linus, ihrem Nachbarn, zur Schule zu gehen. Aber davor muss sie noch mit ihren Hund Wuff im Wald spazieren gehen. Da macht sie eine schreckliche Entdeckung: Linus Hund liegt angefahren im Wald, nicht weit von der Straße. Als bald darauf auch Mikaela Tod in dem Wald aufgefunden wird beginnen Svea und Linus zu ermitteln, denn ihnen ist bewusst, dass der Täter jemand aus dem Dorf sein muss.

Meine Meinung:
Der Anfang von Todeswald ist Rita Jacobson richtig gut gelungen. Er war spannend, fesselnd und erfüllte alle meine Ansprüche, aber das war es dann auch schon wieder. Mikaelas Tod bzw. Mord wird eine zeitlang nicht mehr behandelt und die Geschichte zieht sich zäh durch die ca. 300 Seiten. Es macht keinen Spaß mehr und ich habe nur noch weiter gelesen weil ich wissen wollte wer der Mörder war. Der Leser wird oft in die Irre geführt da Svea sehr viele Personen verdächtigt. Aber auf Dauer wird das langweilig, denn irgendwie ist klar das es auch nur bei einer Verdächtigung bleibt. 

Mich hat die Lektüre leicht an ‚Der Erdbeerpflücker’ von Monika Feth, damit meine ich nicht dass sie gleich gut sind, aber er hat ungefähr den gleichen Aufbau. Die Freundin der Protagonistin stirbt und während diese dann versucht den Mord aufzuklären, verliebt sie sich und hat trotzdem noch ein Leben. Aber in diesem Fall muss ich einfach sagen, dass Monika Feth dies besser gelingt als Frau Jacobson.
Wer nun denkt, dass Todeswald eine Liebesromanze enthält hat sich auch deutlich geirrt, denn es kommt nicht annähernd zu einem Kuss oder derartigem. Ich denke Rita Jacobson hat einfach nur einen Versuch gestartet einen Roman zu schreiben, der genau meine Zielgruppe trifft. Deswegen sollte er auch das Leben als Außenseiterin in einer Schule, die große Liebe und eben Aktion durch den Mord zeigen. Doch leider ist ihr das nicht gelungen.

Fazit
Die Lektüre ist leicht verständlich und mit kurzen Kapiteln und kaum verschachtelten Sätzen leicht zu verstehen, doch ich vergeben trotz manch guter Ansätze leider nur 2 Sterne, weil mich das Buch nicht überzeugen konnte. Ich empfehle es ab 12 Jahren.

(1)http://www.produkt-suchmaschine.com/images/products/101_/todeswald-id4631365.jpg
(2)http://www.amazon.de/Todeswald-Andersson-Krimi-Ritta-Jacobsson/dp/3440123758/ref=cm_cr_pr_pb_i

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